Allgemein Pressemitteilung

Minden belegt Spitzenplatz bei Mietpreissteigerung

Mietwohnungen der "Wohnhaus" am Hohenzollernring. Es handelt sich um den größten Vermieter in Minden. Foto: Stefan Schröder

„Handlungskonzept Wohnen“ der Stadt Minden offensichtlich wirkungslos. „Wir für Minden“ fordert mehr Engagement der Stadtpolitik zur Schaffung und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum

Minden erringt den ersten Platz. Leider aus unerfreulichen Gründen. In keiner Stadt in NRW stiegen die Angebotsmieten so stark wie in der Weserstadt.

Innerhalb eines Jahres verteuerten sich die Angebotsmieten um 19%. Damit ist Minden die Stadt mit der höchsten Mietpreissteigerung in NRW. Der Quadratmeterpreis ist von 5,90 Euro im Vorjahr auf 7,00 Euro gestiegen. Mit einer Erhöhung von 1,10 Euro weist Minden ebenfalls den höchsten absoluten Anstieg auf. Den 2. Platz belegt die Stadt Bergheim. Hier stiegen die Angebotsmieten um 14%. Der dritte Platz geht an  die Stadt Bad Salzuflen mit einer Steigerung der Angebotsmieten um 11% innerhalb eines Jahres.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle „Immowelt“ Untersuchung von Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern (Bestand ohne Neubau). Die Ergebnisse zeigen: In 91 von 110 untersuchten Mittelstädten sind die Angebotsmieten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

28 der untersuchten Städte verzeichnen einen Zuwachs von mehr als 5 Prozent und haben sich somit stärker verteuert als die Inflation im gleichen Zeitraum.

Um die Mietpreissteigerung abzumildern hatte die Stadt Minden das „Handlungskonzept Wohnen“ mit zahlreichen Akteuren des Wohnungsmarktes ins Leben gerufen.

„Angesicht der höchsten Mietpreissteigerung in NRW kann man dieses „Handlungskonzept Wohnen“ auch weiterhin nur als Totgeburt bezeichnen“, urteilt Stefan Schröder

„Die Stadtpolitik muss ihr Engagement der Stadtpolitik zur Schaffung und dem Erhalt von bezahlbarem Wohnraum endlich und nachdrücklich verstärken, ist Frank Tomaschewski überzeugt.

Der Baubeigeordnete Lars Bursian wird auch als neues Aufsichtsratsmitglied der GSW tätig. „Es wird sich nun zeigen, ob sich diese personelle Verknüpfung als Interessenkollision darstellt.“, so Tomaschewski weiter.

Die bisherigen Anstrengungen von Stadtpolitik und Verwaltung sind offensichtlich Grundlage für diese besorgniserregende Mietpreisentwicklung auf dem Mindener Wohnungsmarkt.

Es muss im Sinne gerade von Einwohnern mit geringem Einkommen dringend in der Mindener Wohnungspolitik nachgesteuert werden. Sollte die Entwicklung so weitergehen, wird Wohnen in der Weserstadt ein „Luxus“, den sich immer weniger Mindener leisten können. Viele werden dann aus ihrer Heimatstadt in Nachbarstädte und Nachbargemeinden verdrängt werden.

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