Pressemitteilung

„Wir für Minden“ verzichtet auf Wahlplakate bei der Kommunalwahl Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Verkehrssicherheit

Minden. (to)
„Die Wählervereinigung „Wir für Minden“ verzichtet bei der Kommunalwahl 2020 vollständig auf das Aufstellen von Wahlkampfplakaten“, erklärte nun der Vorsitzende Fabian Rupek. Vorausgegangen war eine umfangreiche Diskussion und Analyse der letzten Wahlen, sowie das Fazit auch im Hinblick auf die Folgen der Corona – Pandemie. „Die Entscheidung ist einstimmig ohne Gegenstimmen gefallen,“ ergänzt die stellv. Vorsitzende Fatma Daldal. „Wir wollen damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und fordern die anderen Parteien auf, dem Vorschlag der Wählervereinigung „Wir für Minden“ zu folgen. „Tatsächlich bringen Plakate heutzutage für die Wahl nichts mehr, außer dass die meisten Bürgerinnen und Bürger von der Plakatflut entnervt sind und sie komplett ignorieren. Noch praktischer und vor allem für die Parteien und Wählervereinigungen preisgünstiger wäre es, Plakate ganz zu untersagen. Als Wahlwerbung würde es reichen, in jedem Stadtteil einen zentralen Infoplatz zu installieren, an dem ein paar Plakate und /oder das Programm der antretenden Gruppierungen aufgehangen werden können,“ so Fraktionsvorsitzender Thorsten Vogt.“ Die vergangenen Wahlen, insbesondere die letzten Wahlen haben gezeigt, dass die Aufstellung von Plakaten nur zu erheblichen „Abfallbergen“ und zahlreichen Sachbeschädigungen und Beschmierungen geführt habe,“ ergänzt Ratsmitglied Stefan Schröder. Insbesondere an Verkehrknotenpunkten habe es punktuell Einschränkungen der Sicht und damit zu Verkehrsbehinderungen geführt,“ stellte die stellv. Vorsitzende Alexandra Dirksmöller fest. Frank Tomaschewski (Pressesprecher von „Wir für Minden“) ergänzt abschließend:“ Der Hinweis auf den Wahltermin erfolgt heutzutage so deutlich über die sozialen Medien und die Printmedien, dass auch das Argument des Hinweises auf den Wahltermin nicht mehr gelten kann. Die Wahlinformationen werden jetzt in Zeiten der Coronakrise ebenfalls überwiegend kontaktlos über das Internet geführt. Dies ist zwar gerade für neue Wählergruppierungen wie z.B. auch „Wir für Minden“ sehr unglücklich, da der persönliche Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern enorm wichtig ist und diese Bürgernähe auch den Unterschied zu den etablierten Parteien ausmacht, aber in diesen Pandemiezeiten geht es halt nicht anders. Die Gesundheit und der Schutz der Menschen ist derzeit vorrangig. Plakate mit „Sommer- oder Urlaubsgrüßen“ in Minden als Platzhalter für Wahlplakate, wie derzeit schon die Mindener CDU in ganz Minden „pflastert“, halten wir in diesen Krisenzeiten für mehr als bedenklich. Gerade die jüngsten Beschlüsse im Mindener Stadtrat zum Thema „Klimaschutz“ in Minden werden damit von der CDU einfach ausgeblendet. Dies halten wir für sehr bedauerlich.“

Verantwortlich: Frank Tomaschewski, Pressesprecher „Wir für Minden“

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