Allgemein Pressemitteilung

Fatma Daldal: „Integration ist ein Prozess und keine Einbahnstraße“

„Wir für Minden“ begrüßt Integrationskonzept der Stadt Minden

Minden. „Die Stadt Minden ist seit Jahrzehnten Heimat für Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Hintergründe der Migration sind so vielfältig wie die Herkunft und Kultur der Menschen.

Eine notwendige Steuerung der Migrationsprozesse ist bundesweit erst in den letzten 10 Jahren als gesellschaftspolitische Aufgabe in den Fokus von Politik und Verwaltung gelangt und als eine zentrale Aufgabe der Zukunft erkannt worden.

Verstärkt wurde dies insbesondere durch Zuwanderung von Menschen aus Kriegs-und Krisengebieten aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt ab dem 2. Halbjahr 2015. Auch die Stadt Minden ist aufgrund der weltweiten Flucht-und Migrationsbewegungen zu einer multireligiösen und multiethnischen Gesellschaft geworden,“  steht in der Sitzungsvorlage der Stadt Minden für die Verabschiedung des Integrationskonzeptes der Stadt Minden.

„In Minden leben derzeit Menschen aus mehr als 120 Nationen zusammen. Ca. 25 % der Erwachsenen und über 30 % der Kinder in Minden haben einen Migrationshintergrund,“ so Fatma Daldal (stellv. Vorsitzende der Wählervereinigung „Wir für Minden“).

„Ziel muss es, sein „Neues WIR“ als Kern der Stadtgesellschaft zu schaffen. Die Integration (Diversity Management) ist ein wichtiges Zukunftsthema für die gesamte Stadtgesellschaft. Sowohl deren Gelingen als auch Misslingen hat Auswirkungen auf alle Ebenen, Bereiche und Strukturen in der Stadtgesellschaft.,“ ergänzt Fatma Daldal.

„Für uns als Wählervereinigung sehen wir die Integration in Minden als einen dauerhaften, wechselseitigen und sich stetig verändernder Prozess mit dem Ziel der Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in die gesellschaftlichen Kernbereiche und der Schaffung von Chancengleichheit für alle.“

„Das Integrationskonzept der Stadt Minden schafft in allen Bereichen Rahmenbedingungen, die laufend an die sich wandelnden Bedarfe und Ressourcen angepasst werden,“ stellt Vereinsvorsitzender Fabian Rupek fest.

„Die Bereiche Bildung, Wohnen, Zusammenleben und Teilhabe sowie Arbeitsmarktintegration werden im Konzept als die größten Herausforderungen für Minden definiert und dazu Maßnahmen erarbeitet, die  nach der Verabschiedung in der Stadtverordnetenversammlung umgesetzt werden sollen.“

Fatma Daldal: „“Wir für Minden“ wird sich in den nächsten Monaten aktiv an der weiteren Entwicklung beteiligen und hierzu auch auf den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen ständig berichten.“

„Integration ist keine Einbahnstraße“, so das Fazit von Daldal, die schon jahrelang in der Integrationsarbeit in Minden tätig ist.

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