Allgemein Pressemitteilung

Rege Beteiligung der Mitglieder - Satzungsänderungen mit großer Mehrheit beschlossen

Digitale Mitgliederversammlung von „Wir für Minden“ – Frauenanteil im Vorstand bei 40 Prozent

Fabian Rupek, Vorsitzender der Wählervereinigung „Wir für Minden“ zeigte sich in der Nachbetrachtung der 1. digitalen Mitgliederversammlung positiv von der Beteiligung der Mitglieder und dem Ablauf überrascht.

„Trotz aller technischen Startschwierigkeiten haben mehr als die Hälfte der Mitglieder von „Wir für Minden“ sehr intensiv an der mehrstündigen Konferenz teilgenommen.“, kommentiert Rupek den Ablauf der Versammlung.

Schatzmeisterin Britta Bokeloh stellte den Mitgliedern die Formalien zur Eintragung des Vereins in das Vereinsregister vor und wies auf die rechtlichen Grundlagen hin.

Die vom stellv. Vorsitzenden Carlo Rodax eingebrachten Satzungsänderungen zur zukünftigen Durchführung von Mitgliederversammlungen wurde im weiteren Verlauf der Sitzung mit großer Mehrheit angenommen.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion um die Unterstützung des Stadtverordneten Thorsten Vogt und die Begleitung des Vorstandes und der Mitglieder in der laufenden Ratsarbeit ein.

„Fast alle städtischen Ausschüsse können aktuell durch Mitglieder oder Vorstandsmitglieder personell begleitet werden, um die Ratsarbeit auf viele „Schultern“ zu verteilen, um hier auch einen breiten Meinungsbildungsprozess unter den Mitgliedern und mit den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Jahren zu erreichen. Für diese Unterstützung in der Ratsarbeit bedanke ich mich ausdrücklich.“, stellte Ratsmitglied Thorsten Vogt fest.

„Das schafft Transparenz und ermöglicht die Teilhabe vieler Mindener Mitbürger und stärkt auch die Ratsarbeit.“, fasste Vorsitzender Fabian Rupek das Ergebnis zusammen.

Pressesprecher Frank Tomaschewski und Stefan Schröder referierten im Anschluss über die aktuelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die in den kommenden Monaten noch verstärkt werden soll.

Begrüßt wurde in diesem Zusammenhang auch die probeweise Einführung des Rats-TVs in der Mindener Stadtverordnetenversammlung.

„Die Startschwierigkeiten als neue Wählervereinigung und die Diskussion um die Pandemie erschweren natürlich auch die Öffentlichkeitsarbeit der Wählervereinigung „Wir für Minden“ aber durch den verstärkten Einsatz auch der Sozialen Medien werden wir zukünftig dauerhaft Präsenz zeigen.“, erklärten die Pressesprecher.

Bei diesem Tagesordnungspunkt wurden dann auch noch Salma Natawan und Sabrina Hack einstimmig in den Vorstand kooptiert und verstärken damit das „Social-Media-Team“.

Der Frauenanteil im erweiterten zehnköpfigen Vorstand der Wählervereinigung „Wir für Minden“ steigt damit auf 40%.

Zum Abschluss der mehr als zweieinhalbstündigen Mitgliederversammlung beschlossen die Mitglieder gemeinsam mit dem Vorstand auf Antrag von Frank Tomaschewski für das kommende Jahr eine Veranstaltung in Form einer Podiumsdiskussion mit umfangreicher Diskussion in Zusammenarbeit mit dem „Lokalen Aktionsplan“ zu den Themen „Linksextremismus und Islamischer Extremismus“.

„Ziel muss es sein eine breite Diskussion zum Thema Extremismus zu führen und Aufklärung zu betreiben. Die Wählervereinigung „Wir für Minden“ lehnt jeden Form von Extremismus scharf ab und begrüßt die Arbeit des „Lokalen Aktionsplan“ zur Aufklärung und zur Förderung der Demokratie und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr.“, so Frank Tomaschewski.

Vereinsvorsitzender Fabian Rupek bedankte sich am Ende für die konstruktive Konferenz und den geordneten Sitzungsverlauf.

„Corona wird die politische Arbeit noch länger beeinträchtigen, ab die Wählervereinigung „Wir für Minden“ hat mit der ersten „Online-Mitgliederversammlung“ die Weichen für 2021 gestellt.

Wir werden natürlich im kommenden Jahr sobald wie möglich wieder öffentliche Präsenzveranstaltungen durchführen und die Bürgerinnen und Bürger in der gewohnten Form zu informieren.

Aber wir haben mit den Beschlüssen der heutigen Mitgliederversammlung auch Möglichkeiten aufgezeigt, in diesen Krisenzeiten politisch handlungsfähig zu sein und uns in die Entscheidungsprozesse einzubringen.“, so Rupek.

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