Allgemein Pressemitteilung

Wir für Minden“verurteilt Querdenker

"Wir für Minden" lebt Vielfalt und Toleranz, von links nach rechts: Britta Bokeloh, Fabian Rupek, Carlo Rodax. Fatma Daldal

Rückkehr zur Sachlichkeit

Minden. „Wir für Minden“ verurteilt die Querdenker und den damit verbundenen offensichtlichen Antisemitismus auf das Schärfste,“ kritisiert Vorstandsmitglied Carlo Rodax die jüngsten Entwicklung auch in Minden.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Gleichsetzungen aus der „Querdenken“-Bewegung von aktuellen Corona-Beschränkungen mit der Verfolgung von Juden während des Nationalsozialismus scharf kritisiert. 

„Die zunehmenden Vergleiche von Protestierenden gegen die Corona-Maßnahmen mit Opfern des Nationalsozialismus verhöhnen die tatsächlichen Opfer und relativieren die Schoah“, sagte er,“ kommentierte  der stellvertretende Vorsitzende Carlo Rodax.

 „Ich spreche für den ganzen Vorstand habe die Vergleiche mit Sophie Scholl und ihren Brüdern die durch ihr mutiges Handeln gegen die Nationalsozialisten dieses mit ihrem Leben bezahlt haben, oder mit Anne Frank die vor einer Woche in Kaiserslautern von einer Elfjährigen auf einer “ Querdenker „ Bühne  die Tatsache, dass sie ihren Geburtstag nicht wie gewohnt feiern konnte, in Beziehung gesetzt zum Schicksal von Anne Frank, die sich in einem Hinterhaus in Amsterdam vor den Nationalsozialisten versteckte hatte und später im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam.

Die jüngsten Aktionen in Hannover und Karlsruhe und in anderen Städten zeigten doch vielmehr, wie wichtig Bildung ist.

 „Wer über Anne Frank und Sophie Scholl gut Bescheid weiß, wird kaum solch absurde Verharmlosungen äußern.

 „Bei „Querdenkern“, Rechtsextremen, „Reichsbürgern“ und Verschwörungstheoretikern mit antisemitischem Hintergrund hört unsere Toleranz aber auf,  

„Gerade die ‚Querdenker‘ entwickeln sich nach unserem  Dafürhalten  sektenähnlich und isolieren normale Bürger, was bitte nicht missverstanden werden soll.

Kritik an den getroffenen Maßnahmen ist Bestandteil unserer Demokratie aber nicht in ihrem „Verschwörungsidiotismus“.

Absurde Selbstvergleiche mit Sophie Scholl oder die Gleichsetzung des Infektionsschutzgesetzes mit dem Ermächtigungsgesetz der NSDAP belegen doch das „verzerrte Weltbild“ dieser Gruppe.

Mir ist es wichtig dieses zu kommunizieren das Wir,  die Wählergemeinschaft „Wir für Minden“ jegliche Verschwörungs Theorie Diskriminierung, sei es Antisemitische, Homophobe, Äußerungen oder Handlungen ablehnen und wir uns geschlossen dagegenstellen,“ fasste Rodax zusammen.

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