Allgemein Pressemitteilung

„Wir für Minden“ fordert:
Friedensuhr unverzüglich abstellen

Die "Friedensuhr" zählt fast zwei Wochen nach Beginn des Ukraine-Krieges die Tage des "Friedens" in Europa weiter. Lediglich abgedeckt durch eine Ukraine Flagge. Foto: Stefan Schröder

Diskussion um „Friedensuhr“ im Hauptausschuss ein „peinliches
Signal“ „Wir für Minden“ kritisiert Bürgermeister Michael Jäcke

Minden. „Die Diskussion im Mindener Hauptausschuss um die „Friedensuhr“ war ein
peinliches Signal des Bürgermeisters beim aktuellen Stand der kriegerischen
Auseinandersetzung in der Ukraine,“ kommentiert Thorsten Vogt Stadtratsmitglied der
Wählergemeinschaft „Wir für Minden“ die letzte Sitzung.


„Die Friedensuhr in Minden läuft weiter und sendet damit ein falsches Signal an alle
Mindener Bürgerinnen und Bürger, denn in der Ukraine verlieren Menschen ihr Zuhause
und ihr Leben und wir decken einfach nur ein Tuch über die Uhr und diskutieren formale
Gründe, warum wir die Uhr nicht abstellen,“ so Vogt weiter.


Vorstandsmitglied Frank Tomaschewski ist erschüttert, dass der Hauptausschuss über
formale Dinge wie beispielsweise. „Eigentumsrechte der Uhr“diskutiert und sich und
damit alle Bürgerinnen und Bürger „blamiert“.


„Die Uhr hängt am städtischen Gebäude und dann wird die Uhr entweder abgestellt, oder
entfernt. Alles andere ist „Heuchelei“. Niemand kann und will diese unsinnige Diskussion
verstehen. Der Frieden in Europa ist gestört und damit ist jede Diskussion aktuell über
vergangene Friedenszeiten überholt.


Es ist daher die Entscheidung zu treffen, die Uhr nach dem Krieg auf Null zu setzen,“ so
die Vertreter von „Wir für Minden“.


Unabhängig davon ist die Wählergemeinschaft der Meinung, dass der Hauptausschuss
noch weitere dringende Aspekte im Rahmen der aktuellen Lage zu klären und diskutieren
habe und die Diskussion um die Friedensuhr eher zweitrangig zu behandeln sei.
Wichtiger sei aktuell die aktuelle Versorgung und Unterkunft vor Ort der Geflüchteten aus
der Ukraine und die Stärkung des Zusammenhaltes aller Mindener Bürgerinnen und
Bürger.

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